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STEINER FINCAS & VILLEN auf Mallorca


Mohnblumen auf Mallorca


Wildpflanzen und Flora auf Mallorca

Die faszinierende Mittelmeer-Insel Mallorca bietet nicht nur Strände und Meer für wunderschöne Sommerferien sondern auch eine abwechslungsreiche Flora mit über 1500 verschiedenen Arten. Naturliebhaber und Wanderfreunde können hier fast ganzjährig die verschiedensten Eindrücke von der einheimischen Pflanzenwelt sammeln.

 

    

Erdbeerbaum  >>>>  Wiesenblumen

 

Die Küstenstriche der Insel sind überwiegend von den mit Pinien verwandten Aleppo-Kiefern bewachsen, die in den heißen Sommermonaten herrlichen Schatten spenden. Entfernt man sich von den Küsten und dringt weiter in das Landesinnere vor, wird das Landschaftsbild von immergrünen Laubbäumen, Erdbeerbäumen, Ginster, Zwergpalmen und Mastixbüschen bestimmt, während man bei einer Wanderung durch die Berge der Sierra de Tramuntana auf imposante Steineichen und Weißkiefern stößt.

Ein einzigartiges Naturschauspiel ist die Mandelblüte Ende Januar bis Anfang März, die die Insel in ein zartes Rosa-Weiss taucht und sich wie ein Teppich über die Landschaft legt. 

 

     Wolfsmilch

Blumenwiese >>>> Wolfsmilch

 

  

Affodil >>>> Affodil

 

Spätestens nach der Mandelblüte erwacht die Insel dann vollständig aus ihrem Winterschlaf – an sonnigen Tagen im März und April ist der Boden auf den Feldern und Naturwiesen mit kleinen, gelben Blüten übersät. Anfang bis Mitte Mai folgen dann zunächst in der südlichen Inselhälfte die Frühlingsblumen: Unmengen von gelben Margariten und tiefroter Klatschmohn schießen explosionsartig aus dem Boden und säumen, einem Blütenmeer gleich, die Straßenränder sowie die Wiesen und Felder in den Olivenhainen.

 

    

Mandelblüte >>>> Bougainvilea

 

   

Mohnblumen unter Olivenbäumen im Südosten von Mallorca > >>>>  Blumenwiese bei Felanitx

 

Später, im Sommer, wenn die Sonne heißer wird, finden sich an den Wegesrändern und auf jedem Stück Erde, sogar auf steinigen Brachflächen die weiß-rosa Affodills, die ein bis zwei Meter hoch werden können. Auch die weißgelben Margariten kann man noch im Sommer an den Wegesrändern noch sehen. Über die ganze Insel verteilt findet man Feigen-, Oliven- und Mandelbäume und immer wieder bunte Farbkleckse, die von blühenden Bouganvilleas, Oleanderbüschen, Hibiskus oder Wandelröschen herrühren und der Insel einen besonderen Charme verleihen.

 

 

    

Feige >>>> Hibiscus

 

 

Feigenkaktus >>>> Bougainvilea

 

Erdbeerbaum - Medrona

Da der Erdbeerbaum hierzulande noch nicht so bekannt ist, erzählen wir hier ein wenig ausführlicher über dieses Gewächs, damit Sie für Ihren Mallorca-Urlaub gut vorbereitet sind, denn das ein- oder andere Bäumchen finden Sie bestimmt auch auf den Grundstücken Ihrer Ferien-Finca und wir möchten nur ungern, dass Sie den Genuss der köstlichen, kleinen Früchte verpassen.

Die eigentlich eher unauffällige Pflanze ist ein immergrüner Strauch, der aber auch zu einem recht großen Baum von bis zu 3 Metern wachsen kann. Im mediterran milden Klima gedeiht er am besten und bei sonnigem Standpunkt trägt er eine reiche Menge an Früchten.

Ab Oktober treiben die weißen, glöckchenförmigen Blüten aus, gleichzeitig reifen sehr langsam die Früchte heran, sodass fast immer Früchte und Blüten das Auge erfreuen. Die Früchte sind ca. 2 cm groß und kugelrund, im Aussehen erinnern sie ein wenig an die Litschi-Frucht, die aber geschält werden muss, während man die Früchte des Erdbeerbaumes mit Schale essen kann und auch der Geschmack ist vollkommen anders.

Die Beeren sind anfangs grün und färben sich dann orange, aber erst wenn Sie fast rot sind, schmecken Sie so richtig gut. Die Frucht ist weich und alles an ihr ist essbar auch die kleinen Kerne im Inneren. Sie schmeckt süß hat aber auch eine gewisse Säure, die das ganze harmonisch abrundet. Der Geschmack hat zwar überhaupt keine Ähnlichkeit mit Erdbeeren, aber wir finden sie ist trotzdem ein echter Lecker-Schmecker unter den mallorquinischen Früchten. Der Erdbeerbaum ist auf Mallorca unter dem Namen Medrona bekannt und sehr beliebt. Zur Erntezeit kann man daher die Früchte, daraus gekochte Marmeladen oder süß-saure Chutneys auch auf den Wochenmärkten kaufen

Übrigens … das Erdbeerbäumchen wächst auch bei uns mit ein wenig Pflege und etwas Winterschutz recht gut. Vielleicht probieren Sie es einfach mal aus, kaufen sich einen kleinen Sprössling – bestimmt können Sie schon im Herbst Ihre eigenen „Erdbeeren“ naschen und sich ein Stück Urlaubsfeeling auf den Tisch holen.

 

  

Erdbeerbaum mit Früchten

 

 

Feigenkaktus

Wer kennt ihn nicht den Feigenkaktus? Weltweit unter recht vielen Namen geläufig wie zum Beispiel „Indian Fig“ oder „Figuier de Barbarie“ haben die meisten den stacheligen Hauptdarsteller doch schon einmal gesehen, denn der „figuera de moro“ wie er auf Mallorca genannt wird, wächst eigentlich überall auf der Insel und vermehrt sich von ganz allein. Ursprünglich stammt der Feigenkaktus jedoch aus Mexiko und Teilen Nordamerikas, hat sich dann aber dank seiner wenigen Ansprüche an Boden und Wasser recht schnell auch in anderen warmen Ländern ausgebreitet, so auch auf den Inseln im Mittelmeer.

Ein Feigenkaktus kann schon eine recht stattliche Höhe von ca. 5 Metern erreichen, der Stamm der Pflanze verholzt nach einigen Jahren und es können sich mitunter recht bizarre Formen bilden. Die Kakteen treiben oval geformte, fleischige Sprossen aus, daher werden sie auch oft Ohrenkakteen genannt. Fällt ein Ohr auf den Boden, bildet es in kurzer Zeit Wurzeln und eine neue Pflanze wächst heran. So ist es nicht verwunderlich, dass das Landschaftsbild der Insel doch an vielen Stellen von diesen stacheligen Freunden besiedelt ist.

Besonderer Höhepunkt ist die Blütezeit im Sommer. Anfangs noch recht zart sprießt die Blüte aus der Ohrenplatte heraus, entwickelt sich dann aber zu einer hübschen Blüte, die sich von zartgelb bis rosarot färben kann. Nach dem Sommer und einer prächtigen Blütezeit ist es dann soweit, dass die Früchte im Herbst ausgereift sind und geerntet werden können. Die Früchte sind orange oder rot einige sogar tiefviolett und erinnern in der Form an herkömmliche Feigen. Ganz anders jedoch der Geschmack, während die normale Feige recht faserig ist und zuckersüß ist, ist das Fleisch der Feigenkaktee fest und mild im Geschmack.

Feigenkakteen kann man schälen und kleinschneiden oder halbieren und dann das Fleisch mit dem Löffel herauslösen. Auch diese Früchte eignen sich hervorragend für schmackhafte Chutneys oder Marmeladen. Besonders lecker … Feigenkakteensaft. Dieser wirkt sich übrigens auch Energie steigernd aus, weswegen er auch gerne von Sportlern getrunken wird. Jede Zubereitung der Frucht ist ein wirklich köstliches Vergnügen …. aber Vorsicht …. vor diesem Genuss gilt es die Früchte zu ernten, ohne sich dabei mit den doch recht unangenehmen, mit Widerhaken versetzten Dornen in die Finger zu stechen, also am besten mit einem Tuch oder einem Handschuh bewaffnen!

Übrigens genau so einfach wie die Feigenkaktee sich in der Natur vermehrt, kann man bei sich zuhause ein gepflücktes „Ohr“ in die Erde setzen – auch hier wird der Ableger schnell neue Wurzeln bilden und anwachsen. Man sollte allerdings darauf achten, dass der neue Heimbewohner im Winter ein etwas wärmeres, trockenes Plätzchen bekommt und auch im Sommer trocken steht , ansonsten braucht man eigentlich keinen grünen Daumen für’s Gelingen. Viel Erfolg!

 

   

Feigenkaktus >>>> Früchte

 

Zum Ende des Sommers bis in den Herbst hinein blühen die Orangen- und Zitronenbäume, deren Früchte dann im Winter ausgereift sind und pflückfrisch nach Sonne und Sommer schmecken.

 

        

 




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